Craft Beer aus Leidenschaft.
Wir sind drei Brüder aus Köttmannsdorf in Kärnten. Aufgewachsen zwischen den Karawanken und dem Wörthersee, mit einem tiefen Bezug zur Landschaft und zu den Dingen, die man mit den Händen macht. Bier war für uns früh mehr als ein Getränk. Es war ein Handwerk, das wir verstehen wollten. Nicht um irgendein Bier zu brauen. Sondern um das bestmögliche zu brauen.
BrauKunst.
Das Wort BrauKunst steht öfter auf unserer Website. Es ist kein Marketingbegriff, sondern eine Haltung.
Kunst bedeutet für uns: Jede Entscheidung im Braukessel hat Konsequenzen. Welche Hopfensorte? Wann zugegeben? Wie viel? Die Antworten auf diese Fragen entscheiden darüber, ob ein Bier einfach nur gut ist oder ob es einen Moment schafft, den man nicht vergisst.
Handwerk bedeutet: Kein Abkürzen. Kleine Chargen, sorgfältige Verarbeitung, ehrliche Zutaten. Wir brauen nicht im industriellen Maßstab als bewusste Entscheidung.
Hopfen als Leidenschaft
Es sind die Hopfen, die uns am meisten faszinieren.
Styrian Wolf aus dem slowenischen Štajerska, kaum 50 Kilometer von unserem Heimatdorf entfernt, wild und floral. Citra aus dem amerikanischen Pazifischen Nordwesten. Nelson Sauvin aus Neuseeland, der nach weißen Trauben und Stachelbeere riecht.Jede Sorte ein eigenes Aromabild, jede Kombination eine neue Möglichkeit.
Wir experimentieren gerne, nicht um des Experiments willen, sondern weil wir wissen wollen, was möglich ist. Was entsteht, wenn man einen neuseeländischen Lagerhopfen in ein Pilsner einbraut? Was macht ein doppeltes Dryhopping mit einem New England IPA, das schon von sich aus intensiv ist? Diese Fragen treiben uns an.
Kärnten, Landschaft, Verwurzelung
Kärnten ist nicht nur unser Zuhause. Es ist der Grund warum wir brauen wie wir brauen. Die Landschaft hier ist konkret: die Karawanken als Grenzlinie nach Slowenien, die Streuobstwiesen am Plöschenberg, der Wörthersee im Sommer. Wir sind hier aufgewachsen und haben einen Bezug zur zur Natur und zur Idee, dass gute Produkte aus guten Rohstoffen entstehen.
Das schlägt sich im Bier nieder. Das Ribisco, unser alkoholfreies Fruited Sour, lebt von Österreichischen roten Bio-Ribiseln, Johannisbeeren. Die Zwergohreule, unser Double IPA, ist mit Styrian Wolf gebraut. Einem Hopfen der im Grenzgebiet zwischen Kärnten, der Steiermark und Slowenien gezüchtet wurde, genau wie die seltenen Eulen die hier leben, deren Namen das Bier trägt.
Warum die Dose
Viele assoziieren Dose mit Massenprodukt. Wir sehen das anders und haben uns bewusst für die Dose entschieden.
Der entscheidende Grund ist das Bier selbst. Eine hermetisch verschlossene Dose lässt weder Licht noch Sauerstoff ans Bier. Für unsere IPAs, die ihren Wert aus flüchtigen Hopfenaromen ziehen, ist das nicht egal. Es ist alles. Ein Bier, das in der Dose frisch bleibt, kann auf dem Weg zu euch nichts von dem verlieren, was wir beim Brauen hineingesteckt haben.
Dazu kommt: Aluminium ist unter den gängigen Verpackungen das recyclingfähigste Material. Eine Dose reist leichter, braucht weniger Platz, erzeugt weniger CO₂ beim Transport. Für uns passt das zur Haltung.
Und dann ist da noch der künstlerische Aspekt. Jede unserer Dosen ist ein Bild. Die Schopfwachtel mit ihrer schwarzen Federhaube, das Vogelfrei mit den kunstvoll verschlungenen Federn, die Zwergohreule mit den drei kleinen Eulen aus den Karawanken. Wir glauben, dass Verpackung Teil des Produkts ist, und dass ein Bier das als Kunstwerk gebraut wird, auch als Kunstwerk aussehen darf.
Auszeichnungen als Maßstab, nicht als Ziel
Dass der Schnepfenstrauß 2023 den World Beer Award Gold als Country Winner Austria gewonnen hat, und dass wir 2025 zwei weitere Silbermedaillen für die Schopfwachtel und das Vogelfrei holen konnten, das bedeutet uns viel. Nicht weil Preise das Ziel waren. Sondern weil internationale Expert:innen bestätigt haben, was wir selbst spüren: dass die Richtung stimmt.
93 Punkte beim Falstaff für den Schnepfenstrauß und das Ribisco. Gold beim Untappd Community Award für Schnepfenstrauss, Schopfwachtel und Vogelfrei.
Was als nächstes kommt
Wir sind eine kleine Brauerei. Drei Brüder, kleine Chargen, viel Handarbeit. Das wird sich nicht grundsätzlich ändern, weil es genau das ist, was unsere Biere ausmacht.
Neben unseren Kernbieren experimentieren wir weiter und bringen immer limitierte und saisonale Sondersude zu euch. Mit neuen Hopfensorten, mit neuen Stilen, mit neuen Kollaborationspartnern aus der österreichischen und europäischen Craft-Beer- und Kreativ-Szene. Zichovec aus Prag, First Craft Beer aus Budapest, Wappler, Kein&Low und Hanf&Hopfen aus Wien, Schwarze Rose, BrewsLi und Liquid Story aus Deutschland. Da kommen noch weitere, tolle Partner:innen hinzu. Jede Zusammenarbeit bringt etwas zurück, das im nächsten Bier landet.
BrauKunst endet nicht. Sie entwickelt sich.